<typohead type="4">Zurück zu der Synode. Was wird also mit der Ausarbeitung der Projektgruppe "Pfarrbild"?</typohead>
Wir haben im Mai die isolierte Arbeit am Pfarrbild angehalten und wollen die Ergebnisse in die Gesamtdiskussion einbringen. Der Landessynode 2005 werden wir dann eine Ausarbeitung vorlegen. Da sie die aktuellen Herausforderungen und den realen Arbeitsplatzabbau in unserer Kirche aufnehmen muss, soll sie die Überschrift tragen "Unter den gegenwärtigen Bedingungen in der Kirche miteinander arbeiten".
<typohead type="4">Eine konkrete Vorlage steht aber zur Beratung an?</typohead>
Ja. Die Handreichung "Mitgliederorientierung als Leitbegriff kirchlichen Handelns". Ich finde sie sehr gelungen, weil sie sehr konkret ist und mit vielen Anregungen für die Praxis aufwartet. Sie bietet Schritte zur Orientierung.
<typohead type="4">Wie schätzen sie den Stand des Reformprozesses in diesen schwierigen Zeiten ein?</typohead>
Es bewegt sich was. Ich nehme wahr, dass viele sich ermutigt fühlen, etwas zu tun und nach Unterstützung fragen. Über Veränderungen in unserer Kirche, in den Gemeinden, Kirchenkreisen und Gestaltungsräumen, über Fusionen, neue geistliche Aufbrüche, einladende neue Projekte oder fantasievolle Ideen zum ehrenamtlichen Engagement können wir nur alle miteinander und einander berichten. Das ist eigentlich für mich der Veränderungsprozess und Reformprozess "Kirche mit Zukunft". Da haben Menschen in unsrer Kirche Mut bekommen, sich zu verändern, aufzubrechen, neue Wege zu wagen. Da werden mit Nachbargemeinden und -kirchenkreisen neue Perspektiven. Zusammenarbeit wird tragfähig und spürbar. Das ist für mich "Kirche mit Zukunft", auch dann wenn im kommenden Jahr die Arbeit von Projektgruppen und Prozess-Lenkungsausschuss beendet sein wird. "Kirche mit Zukunft" ist als grundlegender Veränderungsprozess, als Aufbruch unter der Verheißung unseres Gottes, ein Dauerauftrag ohne Fristbindung.