Evangelische Kirche von Westfalen: Reformprozess Kirche mit Zukunft
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 Reformprozess der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Evangelische Kirche von Westfalen

AG 2

Was macht Gemeinde zur Gemeinde?

These:

Um der Weitergabe des Glaubens und der Menschen willen werden in der EKvW die Parochie weiterentwickelt und ergänzende Gemeindeformen in den Blick genommen.

Kommentar:

In Westfalen vollzieht sich eine Flexibilisierung bzw. Ausdifferenzierung alternativer bzw. parochieergänzender Gemeindeformen, z. B. in Jugendkirchen, Citykirchen oder Richtungsgemeinden. Aber es besteht die Notwendigkeit, sich intensiv auf allen kirchlichen Ebenen damit zu befassen. Wir wünschen uns in unserer Kirche mehr Mut und Entschlossenheit, neue Formen gemeindlichen Lebens auszuprobieren, damit mehr Menschen die Chance haben, das Evangelium zu hören und evangelische Glaubenspraxis kennen zu lernen.

Empfehlung:

Auch wenn die Zugehörigkeit zur Gemeinde am Wohnort (Parochie) weiterhin den Normalfall darstellen wird, sollte die EKvW Kirchenmitgliedern ebenso in anderen Gemeindeformen Beheimatung ermöglichen und dafür die rechtlichen Rahmenbedingungen bis hin zur personellen und finanziellen Förderung schaffen bzw. sicherzustellen. Dazu bedarf es noch einer sorgfältigen theologischen und juristischen Klärung des Gemeindebegriffs.

Weiteres Material:

„Plädoyer für eine Vielfalt von Gemeindeformen“ (Impulsreferat - pdf)

von: Pfarrer Klaus-Jürgen Diehl, Pfarrer Christoph Meyer

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Copyright:
© 2003-2008 Evangelische Kirche von Westfalen - Impressum
Seite geändert am 23.12.08, 15:34

 

 Zitat zum Reformprozess:
Wir laden zu aktiver Mitgestaltung und Beteiligung ein.
Weil alle Christinnen und Christen durch Gottes Geist begabt und befähigt sind, wollen wir eine Gemeinschaft sein, in der Frauen wie Männer, Kinder wie Erwachsene mit ihren Anregungen, ihrer Kritik und ihrer Mitwirkung das kirchliche Leben bereichern. Unsere Kirche lebt vom haupt- und ehrenamtlichen Engagement vieler.