Evangelische Kirche von Westfalen: Reformprozess Kirche mit Zukunft
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 Reformprozess der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Evangelische Kirche von Westfalen

Positionspapier hat drei Teile

Es war viel Arbeit, die Vorlage zum "Kirchenbild" fertig zu stellen. Das skizzierte der Vorsitzende der gleichnamigen Projektgruppe Superintendent Hans Werner Schneider bei der Einbringung des Papiers vor der Landessynode 2003 am Dienstagvormittag. Als inhaltliche Momente, die - nach Auftrag der Synode 2001 - im Positionspapier aufgenommen werden sollten, nannte er:

  • Gottes befreiendes Wort als Grund der Versammlung der Christen.
  • Taufe und Abendmahl als konstruktive Merkmale der Kirche
  • Kirche als grenzüberschreitende Gemeinschaft
  • Kirche als Dienstgemeinschaft
  • das Priestertum aller Gläubigen
  • Kirche als Gemeinschaft von Schwestern und Brüder
  • der missionarische und seelsorgerliche Auftrag
  • die Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung
  • das Verhältnis von gemeindlichen und gemeinsamen Diensten
  • Kirche als verlässliche Institution

Schneider: "Dies alles, so die Synode, sollte inhaltliche Berücksichtigung finden und sich in der Textgestalt des Positionspapiers erkennbar niederschlagen."

Das vorgelegte Papier ist dreiteilig, wobei bislang nur zwei Teile formuliert sind. Teil C ("Reformziele") könne nur in Abstimmung mit den anderen Projektgruppen erarbeitet werden, so Schneider. Teil A des Positionspapiers ("Unser Leben - Unser Glaube - Unser Handeln") ist für einen breiten Kreis der innerkirchlichen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit bestimmt. Schneider: "Man könnte ihn Menschen zeigen, die wissen wollen, was die EKvW eigentlich ist, was sie glaubt, wie sie zu handeln versucht."
Teil B ("Unsere Geschichte - Unser Selbstverständnis") ist ein Vertiefungstext, bestimmt für die, die ehren- oder hauptamtlich den Weg der Kirche mitgestalten wollen. "Ich könnte mit Presbyterinnen und Presbyter vorstellen, Mitarbeitende, denen wir Orientierung schuldig sind und Interessierte, die sich ein begründetes eigenständiges Urteil bilden wollen", so Schneider in seiner Vorstellung des Papiers.

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Seite geändert am 23.12.08, 15:34

 

 Zitat zum Reformprozess:
Ich möchte, dass unsere westfälische Kirche ein neues, attraktiveres Gesicht bekommt. In einigen Jahren sollen wieder ganz viele Menschen sagen: „Ich engagiere mich gerne in dieser Kirche, weil es Spaß macht, hier mit anderen zusammen zu leben, zu arbeiten und zu feiern." Das bedeutet für mich lebendiges Evangelium.“
Sigrid Reihs
Geschäftsführerin PG II, Projektbüro