Die Projektgruppe IV "Leitungshandeln auf allen Ebenen/Strukturklarheit" legte gleich zwei Papiere auf der Landessynode vor. Themen: "Standards für Leitung, Führung und Zusammenarbeit in der EKvW" und "Regelmäßige Mitarbeitendengespräche - Gespräche als Grundlage für die Führung und Zusammenarbeit".
In seinen einleitenden Worten wies Superintendent Rolf Krebs, Vorsitzender der Projektgruppe IV, zunächst auf eine auch in der Vorlage "Standards" geltende Definition hin: "Unter Leitung wird die Wahrnehmung strategischer Entscheidungen und unter Führung die Umsetzung dieser Entscheidung im Tagesgeschäft verstanden."
Des Weiteren wies Krebs auf die Barmer Theologische Erklärung (Barmen IV, Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes) hin, das auch als Präambel in das Papier aufgenommen wurde. Barmen IV mache es nötig, eigene Leitungsstrukturen zu entwickeln und nicht auf vorhandene z.B. aus der Wirtschaft oder Behörden zurückzugreifen, betonte Krebs in seiner Ansprache. Die in dem Papier genannten Standards beschäftigen sich mit Themen wie Vorbildfunktion, Eigenverantwortung von Mitarbeitenden und einem umfassenden Informationsfluss.
Beim Thema "Mitarbeitendengespräche" betonte Krebs, dass diese auf allen Ebenen durchgeführt werden müssten. Wichtig sei es außerdem, dass eine Regelmäßigkeit gewährleistet sei. Die Vorlage nennt Ziele und Voraussetzungen für die Gespräche. Außerdem beinhaltet sie einen Verfahrensvorschlag zur Umsetzung der Vorlage