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Gemeinsam an einer großen lohnenden Aufgabe mitwirken – das wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenkreis Paderborn. Und davon berichtet auch die Broschüre „Leitsätze Personalwesen“, die der Kirchenkreis gemeinsam mit der Diakonie Paderborn-Höxter herausgegeben hat.

Insgesamt zehn Frauen und Männer – Pfarrer und Kindergartenverantwortliche - nahmen in der vorletzten Aprilwoche an einer Schulung rund um die regelmäßigen Mitarbeitendengespräche teil. Jetzt können sie als "Multiplikatoren" arbeiten und Menschen mit Führungsaufgaben in ihren Kirchenkreisen schulen.

Seit drei Jahren existiert im Kirchenkreis Iserlohn das Strukturbüro. Die beiden Mitarbeiterinnen Antje Röse und Claudia Enders beraten die Gemeinden des Kirchenkreises bei den teilweise schmerzhaften Umstrukturierungsprozessen. Dafür nehmen sich die beiden viel Zeit. Ein Konzept, das das Strukturbüro zu einem Erfolgsmodell macht.

"Wir waren reif", sagt Pfarrer Karl-Heinz Heidbreder über die Fusion: Acht Marler Gemeinden schlossen sich am 1. Januar 2004 zu einer Gemeinde zusammen - der Evangelischen Stadt-Kirchengemeinde Marl (esm). Der Fusion vorausgegangen ist eine 30-jährige Zusammenarbeit der Gemeinden im Stadtverband.

In Zeiten knapper Kassen geht die Evangelisch-Lutherische Friedenskirchengemeinde Senne I mit einer besonderen Aktion neue Wege. Der Name: "Spenden - Bitte!" Die Idee: Gemeindeglieder und Bürger werden gebeten, die Kirchengemeinde regelmäßig finanziell zu unterstützen.

Nadeschda ist russisch und heißt Hoffnung. Rund 20 Frauen aus Ostwestfalen-Lippe sind Hoffnung für Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind und nun vor Gericht gegen ihre Peiniger aussagen. Die ehrenamtlichen Frauen stellen die Öffentlichkeit im Gerichtssaal her, die den Opfern den Rücken stärkt.

Wer bei diesem Rundgang durch die Kirche Daten, Zahlen und Fakten erwartet, könnte enttäuscht werden, wer aber eine Kirche als Raum gelebten Glaubens erfahren will, der ist richtig bei den spirituellen Kirchenführungen des "Netzwerks" in Soest. Rund 15 Männer und Frauen aus den Kirchenkreisen Arnsberg und Soest nehmen interessierte Menschen mit in die Gotteshäuser der Region.

Das Presbyterium als Arbeitgeber. Für viele neu Gewählte eine ungewohnte Aufgabe. Deswegen fand im "Haus Rheineberg" ein Seminar für neue Presbyterinnen und Presbyter statt. Als Hilfestellung. Bei diesem Seminar kamen auch die 2003 beschlossenen Grundsätze für Führung, Leitung und Zusammenarbeit in der EKvW zum Einsatz.

In den vier Projektgruppen arbeiten neben theologischen Experten und Amtsträgern auch Laien mit. Eine von ihnen ist Anke Zoellner aus Brilon. Die 62-Jährige erzählt aus ihrer Arbeit in der Projektgruppe I "Kirchenbild" und gibt Einblicke darin, wie das Papier "Unser Leben - Unser Glaube - Unser Handeln" entstanden ist.

Ein Ohr für Dich – das klingt nach sich ausquatschen können und Sorgen teilen. So ist es auch gedacht, das Ehrenamtlichen-Projekt des Verbandes evangelischer Kirchengemeinden in Bottrop. Immer weniger Menschen können auf soziale Netze zurückgreifen, mit deren Hilfe sie ihre Alltagsprobleme lösen können. Deswegen gibt es die ehrenamtlichen Lebenshelferinnen, die dann „Ein Ohr für Dich“ haben.
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© 2003-2008 Evangelische Kirche von Westfalen.
Alle Texte, falls nicht anders angegeben: Gesine Lübbers
Seite geändert am 23.12.08, 15:34