Evangelische Kirche von Westfalen: Reformprozess Kirche mit Zukunft
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 Reformprozess der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Evangelische Kirche von Westfalen

Mit dem Blick von „Fremden“

Gastfreundschaft – unter diesem Motto steht die Kirchenkreiskonzeption des Kirchenkreises Unna. Im rund zweijährigen Erstellungsprozess der Kirchenkreiskonzeption kristallisierte sich dieses Thema schnell heraus und wurde von Synode und Gemeinden gern aufgenommen.

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Bunt und vielfältig wie die Kirche

Ein Jahr hatten die Gemeinden im Kirchenkreis Vlotho Zeit, eine Konzeption zu erstellen. Fast alle haben dies getan.  Herausgekommen sind teils fertige und aufwändig gestaltete, teils kurze und manchmal noch unvollständige Konzeptionen.

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Geklärte Strukturen als Basis

Der Kirchenkreis Münster geht mit gutem Beispiel voran und hat eine Kirchenkreiskonzeption erarbeitet - vor den Gemeinden. Man hat sich bewusst für diesen Weg entschieden.

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Leitungsaufgabe delegieren

Die Regelmäßigen Mitarbeitendengespräche sind eine feine Sache. Das finden alle im Kirchenkreis Iserlohn - auch wenn nicht alle mit dem Superintendenten sprechen. Denn in Iserlohn setzt man aufs Delegieren.

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"Mitten im Leben"

Die Diakonie ist Teil der Gemeinde und viele Ehrenamtliche sind diakonisch tätig. Das will die Evangelische Gemeinde Holzwickede und Opherdicke ins Bewusstsein ihrer Gemeindeglieder und der Öffentlichkeit rücken - mit einem  Jahr der Diakonie.

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Schon der Anfang war erfreulich

Auch die Evangelische Gemeinde Waltrop beteiligte sich an "Kirche fragt nach". Gleich vier Projekte gingen aus der Aktion hervor. Einige sind inzwischen etabliert, andere wurden wieder aufgegeben.

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Die Arbeit fängt jetzt erst an

Die evangelisch lutherische Stephanus-Kirchengemeinde Borchen hat in acht Monaten ihre Gemeindekonzeption erarbeitet. Herausgekommen sind eine genaue Standortbestimmung, Visionen und Dinge, die geändert werden.

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Gemeindeübergreifend "for konfis"

„4K“ heißt die etwas andere Konfirmandenarbeit von fünf Gemeinden im Kirchenkreis Hattingen. 4K, englisch ausgesprochen, steht für „for konfis“ also „für konfis“. Eine Arbeit, die gemeindeübergreifend stattfindet undgut ankommt.

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"Komm und sieh"

Seit knapp drei Monaten gibt es die Jugendkirche Soest als zentrales Angebot für Jugendliche. Sie fördert, unterstützt und ergänzt die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden der Region Soest. Aus der Finanznot geboren, ist sie längst ein öffentlichkeitswirksamer Teil der Kirche.

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Ein professionelles Team

Für ihre Gemeindebefragung im Rahmen der Gemeindekonzeption hat sich die Emmaus-Gemeinde professionelle Hilfe geholt. In einer bisher wohl einzigartigen Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld, half ein Studenten-Team der Projektgruppe bei der Erstellung des Fragebogens. Eine fruchtbare Zusammenarbeit.

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Stille und Gebet sind wichtig

45 Gemeinden in der westfälischen Landeskirche haben an dem Projekt "Kirche fragt nach" teilgenommen, knapp 30 Gemeinden haben ihre Ergebnisse zurück ans Amt für missionarische Dienste geschickt. Wir berichten über die interessanten Ergebnisse und verschiedene Projekte der Gemeinden.

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Mit Kindern neu anfangen

„Mit Kindern neu anfangen“ – das landeskirchliche Projekt trifft offensichtlich den Nerv der Gemeinden. Rund 70 Gemeinden nehmen bereits teil. Tendenz steigend.

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"Die Fusion ist gelungen"

Eine Verwaltung - zwei Kirchenkreise. In Siegen und Wittgenstein funktioniert das seit fünf Jahren. Der Leitende Kirchenverwaltungsdirektor Hartmut Menzel zieht Bilanz über ein halbes Jahrzehnt Zusammenarbeit.

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Musical ist ansteckend

Die Evangelische Kirchengemeinde Eidinghausen hat sehr musikalische Mitglieder. Und vor allem sehr findige. Denn mit der Musicalarbeit, für die die Gemeinde den Förderpreis „Kreatives Ehrenamt in der Kirche“ bekommen hat, gelingt es Ehrenamtlichen und Pfarrer auch die Kirchenfernen mit ins Boot zu holen.

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Gegen den Trend

In Nierenhof wächst die Gemeinde. Nicht zahlenmäßig, aber beim Gottesdienstbesuch und bei den Aktiven in der Gemeinde. 1993 lag der durchschnittliche Gottesdienstbesuch in der kleinen Kirche am Hang zwischen 60 und 80 Menschen, jetzt kommen sonntags regelmäßig 360 Gläubige in das Gotteshaus.

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Den positiven Aufbruch gestalten

Die Evangelische Kirchengemeinde Gronau hat gebaut. Die Gemeinde wollte ein Zeichen setzen. Zwar mussten zwei der bisherigen Gemeindehäuser und Predigtstätten geschlossen werden, doch sollte im Gegenzug ein Haus für alle errichtet werden. Damit wollte die Gemeinde einen positiven Aufbruch gestalten.

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Ein Dach über dem Kopf

Der Verein „Ein Dach über dem Kopf“ ist einer der Preisträger, die mit dem Förderpreis „Kreatives Ehrenamt in der Kirche“ ausgezeichnet wurden. 14 wohnungslosen Männern bietet der Verein ein Unterkunft und Anleitung zum selbst bestimmten Leben. Entstanden ist das Projekt aus einem Sozialseminar in der Gemeinde Borken-Gemen.

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Treff an Markttagen

Sie teilen sich mit dem Frühstücksbasar in Lünen-Gahmen den "Förderpreis Kreatives Ehrenamt" der Evangelischen Kirchengemeinde Preußen: Die Ehrenamtlichen vom Marktcafé in Lünen-Süd. Auch dort wird gefrühstückt. Doch es ist vieles anders als in Gahmen.

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Kleider, Kaffee und Gespräche

Sie gehören zu den Ehrenamtlichen, die mit dem "Förderpreis Kreatives Ehrenamt in der Kirche" ausgezeichnet wurden. Die Frauen und Männer des Frühstücksbasars in Lünen-Gahmen. Immer dienstags und donnerstags öffnet dort im Gemeindehaus die Kleiderkammer. Am Donnerstag gibt es dazu noch ein leckeres Frühstück.

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„Der Blick zurück hilft“

Kirche ist geprägt durch zeitgeschichtliche Entwicklungen. Das war schon immer so. Einen eindrucksvollen Überblick über die Entwicklungen innerhalb eines Kirchenkreises bietet die Ausstellung „Zwischen Himmel und Erde". Gerade in Zeiten des notwenigen Rückbaus sei eine solche Schau wichtig, sind sich die Ausstellungsmacher einig.

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Ihr seid das Licht der Welt

Am Samstag (21.10.) wurde erstmals der "Förderpreis Kreatives Ehrenamt in der Kirche" verliehen: an Frühstücksbasar und Marktcafé der evangelischen Gemeinde Preußen, die Kindermusicalarbeit der evangelischen Gemeinde Eidinghausen und den Verein „Ein Dach über dem Kopf“.

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Die Kirche, die man aufsucht

Sie war die erste in Westfalen. Im Juli 2003 öffnete die Wiedereintrittsstelle in Dortmund. An prominenter Stelle, denn St. Reinoldi liegt mitten in der Fußgängerzone. „Dies ist die Kirche, die man aufsucht – und sei es nur, um während des Einkaufs etwas auszuruhen“, erzählt  Eintrittsstellenpfarrerin Silke Konieczny.

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"Ein schöner Vorhof"

Pfarrer Detlev Schnell arbeitet als Klinikseelsorger an zwei Kliniken für neurologische bzw. psychosomatische, psychoanalytische und sozialpsychiatrische Medizin im Kirchenkreis Wittgenstein. Er ist Ansprechpartner für Klinikpersonal und Patienten. Und er ist Wiedereintrittspfarrer. In dieser Kombination liegen für Schnell der Reiz und die Möglichkeiten der Stelle.

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Wiedereintritt hat Vorrang

Die Wiedereintrittsstelle des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg befindet sich direkt im Kreiskirchenamt in Lüdenscheid, direkt in der Superintendentur. Eine bewusste Entscheidungm denn das Kreiskirchenamt ist ein Anlaufpunkt für die Region und  in den Köpfen der Menschen als zentrale Stelle verankert.

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"Weil ihnen etwas fehlt"

Die Kircheneintrittsstelle in Münster ist im so genannten Ökumeneheim an der Bergstraße 36 - 38 untergebracht, direkt neben der Johanneskapelle. Uwe Slotta ist außerdem noch jeden Donnerstag  im Kirchenfoyer an der Lamberti-Kirche anzutreffen. Und er setzt auf Öffentlichkeitsarbeit und schaltet dafür auch Anzeigen.

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„Dein ist die Nacht“

Fast 50.000 Menschen haben an der 2. Nacht der offenen Kirchen in Westfalen teilgenommen. Von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag kamen durchschnittlich 175 Besucher in jede der 300 geöffneten Kirchen. Spitzenreiter war die Evangelische Stadtkirche Unna mit knapp 2000 Gästen.

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Eintreten im Wohnwagen

Nicht jeder kann im Hochsauerlandkreis einfach so mal nach Arnsberg kommen, um in die Kirche einzutreten. Und auch das nächste Gemeindebüro ist allzu oft ein Dorf weiter. Deswegen hat der Kirchenkreis Arnsberg einen Wohnwagen zur Wiedereintrittsstelle umfunktioniert.

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Voetbal meets einander

Der Gestaltungsraum I (Münster, Tecklenburg, Steinfurt-Coesfeld-Borken) feiert mit seinem niederländischen Nachbarn im Rahmen der ökumenischen Modellprojekte ein Fußballfest. Hauptbestandteil wird das öffentliche und kostenfreie gemeinsame "Fernsehgucken" (public viewing) der Fußballspiele der "FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft" sein.

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Eintreten am Busbahnhof

2003 zog die Kontakt- und Informationsstelle der evangelischen Kirche in Witten "Schnittstelle" in einen ehemaligen Planungsraum der Stadt. Der liegt direkt am Busbahnhof und bietet eine gute Gelegenheit für Menschen, die in die Kirche eintreten wollen.

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"Gemeinsam geht vieles besser"

Überall in der EKvW schließen sich Gemeinden zusammen. Beispielsweise in Dortmund: Dort haben bereits vier Fusionen oder genauer Vereinigungen stattgefunden. Andere Gemeinden sind auf dem Weg.

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"Nach Hause kommen"

Anfang März trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Wiedereintrittsstellen der drei Landeskirchen zu einer Konferenz. Der Erfahrungsaustausch stand im Vordergrund der Begegnung, die nicht die letzte auf dieser Ebene gewesen sein soll.

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Alles im Blick

Sie sind Gastgeberinnen und Gastgeber in ihrer Kirche. Und als solche verstehen sie sich auch. Die Ehrenamtlichen, die Kirche offen halten, nehmen ihre Aufgabe sehr ernst. Ende Februar waren 21 Ehrenamtliche zu einem Seminar des Erwachsenenbildungswerkes in das Haus der Landeskirchlichen Dienste in Dortmund gekommen, um über sich und ihr Amt nachzudenken.

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"Wir haben es schwarz auf weiß"

Vor einem Jahr entschloss sich die Gemeinde in Dortmund-Oberdorstfeld an dem landeskirchlichen Projekt "Kirche fragt nach" teilzunehmen. Inzwischen ist sie Teil und damit Bezirk der großen Elias-Gemeinde im Dortmunder Westen. Doch „Kirche fragt nach“ läuft weiter. Im Februar 2006 werden jetzt die Fragebögen ausgewertet.  „Ich denke, einige Erkenntnisse aus der Umfrage können auch Ideen für die Gesamtgemeinde sein“, ist sich Pfarrer Thomas Weckener sicher. „Obgleich vieles auch sehr spezifisch nur für uns vor Ort gilt.“

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Seite geändert am 23.12.08, 15:34

 

 Zitat zum Reformprozess:
Wir feiern lebendige Gottesdienste.
Weil wir Gottes Gegenwart im Gottesdienst erfahren, feiern wir diese Begegnung mit allen unseren Sinnen und Künsten. Wir loben Gott und lassen uns ansprechen von seinem Wort. Wir erfahren Zuspruch, Gemeinschaft und Wegweisung, werden herausgefordert und empfangen Gottes Segen. Wir gestalten unsere Gottesdienste offen und ansprechend für alle Menschen und beteiligen viele mit ihren Gaben daran.