Evangelische Kirche von Westfalen: Reformprozess Kirche mit Zukunft
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 Reformprozess der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Evangelische Kirche von Westfalen

AG 10

Überlegungen für ein evangelisches Leitungsverständnis

These:

Evangelisch leiten heißt: Im Hören auf Gottes Wort und in einem beteiligungsorientierten Verfahren Verantwortung für Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität vor den Menschen und vor Gott zu übernehmen.

Kommentar:

Evangelische Leitung ist vor allem anderen geistliche Leitung im Hören auf Gottes Wort. Dazu gehört die Bereitschaft, Leitungsverantwortung auch wahrzunehmen. Evangelische Leitung begreift sich selbst in der Zusammenarbeit einer geschwisterlichen Gemeinschaft. Dazu gehören konsensorientierte Leitungsformen, die Förderung der vielfältigen Leitungskompetenzen und die Einführung effizienter Gremienstrukturen. Auch das Pfarramt ist als Leitungsamt ernst zu nehmen.

Empfehlung:

Die Kriterien eines evangelischen Leitungsverständnisses sollen in ein Beratungs- und Stellungnahmeverfahren in allen kirchlichen Ebenen eingebracht werden.

Weiteres Material:

„Führe mich, o Herr, und leite... wie Leiten auf evangelisch geht.“ (Impulsreferat - pdf)

von: Pfarrerin Katrin Göckenjan

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Seite geändert am 23.12.08, 15:34

 

 Zitat zum Reformprozess:
Wir feiern lebendige Gottesdienste.
Weil wir Gottes Gegenwart im Gottesdienst erfahren, feiern wir diese Begegnung mit allen unseren Sinnen und Künsten. Wir loben Gott und lassen uns ansprechen von seinem Wort. Wir erfahren Zuspruch, Gemeinschaft und Wegweisung, werden herausgefordert und empfangen Gottes Segen. Wir gestalten unsere Gottesdienste offen und ansprechend für alle Menschen und beteiligen viele mit ihren Gaben daran.