http://www.reformprozess.de/645.0.html
 

AG 11

„Denn Gott liebt die, die fröhlich geben“

These:

Fundraising umfasst  alle Bereiche kirchlicher Arbeit und ist deshalb wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen Evangelischen Kirche von Westfalen

Kommentar:

Fundraising basiert auf  Beteiligung der Mitglieder und weiterer Freunde und Förderer und ist somit in erster Linie Beziehungsarbeit. In diesem Sinn dient es dem Gemeindeaufbau und ist deshalb auch als Leitungsaufgabe wahrzunehmen.

Als für den Gemeindeaufbau förderliche Beziehungsarbeit muss es von  allen haupt-, neben- und ehrenamtlich Mitarbeitenden gewollt sein und mitgetragen werden.

Hauptamtliche Fundraiserinnen und Fundraiser, die mindestens auf der Ebene der Kirchenkreise eingestellt werden, beraten die Kirchengemeinden und Kirchenkreise und wirken als Multiplikatoren, indem sie weitere haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeitende fortbilden.

Empfehlung:

Die Dimension von Fundraising als Beziehungsarbeit und Form des Gemeindeaufbaus soll den Leitungsverantwortlichen in Gemeinden und Einrichtungen weiter deutlich gemacht werden (Klärung des Selbstverständnisses, Definition von Zielen in der Gemeinde / Einrichtung). Für die weitere Implementierung und Koordinierung von gelingendem Fundraising auf allen Ebenen sind entsprechende personelle Ressourcen im Landeskirchenamt erforderlich

Weiteres Material:

„Tue Gutes und rede darüber – Erfahrungen bei der Einführung eines freiwilligen Kirchgeldes in Gemeinden“ (Impulsvortrag - pdf)

von: Manfred Brauers

“Wachsen gegen den Trend – Die Evangelische Stiftung ‚Kirche für Bielefeld’“ (Powerpoint-Präsentation - pdf)

von: Klaus-Peter Johner