Zusammen rücken – zusammenrücken
These:
Gelingende Kooperationen und Vereinigungen benötigen ein bestimmtes Maß an Prozessqualität. Diese herzustellen und zu sichern ist Leitungsaufgabe. Ein allgemeingültiges Rezept für gelingende Kooperations- und Vereinigungsprozesse in der EKvW gibt es nicht. Vereinigungsprozesse werden klappen, wenn Gemeinden, Presbyterien und Pfarrerinnen und Pfarrer es wollen und versuchen.
Kommentar:
Fördernde Rahmenbedingungen und Instrumente für gelingende Kooperations- und Vereinigungsprozesse sind bereits vorhanden. In bestimmten Fällen müssen weitere Rahmenbedingungen für die Kirchengemeinden durch den Kirchenkreis geschaffen werden.
Es gibt zwei Kräfte, um eine Beweglichkeit auf KG-Ebene zu initiieren:
1. Von innen– aus dem Leitungsorgan Presbyterium heraus, „um zu entscheiden, solange es noch selber geht“.
2. Von außen: Impulse und Vorgaben (z.B. Landessynode, Kreissynode …) sowie Instrumente (Planungsgespräch, Pfarrstellenplanung, Haushaltssicherungskonzept in Verbindung mit Gemeindekonzeption, Kirchenkreiskonzeption, Regelmäßiges Mitarbeitendengespräch, Visitation).
Veränderungsprozesse sind nie abgeschlossen. Nach dem juristischen Datum einer Vereinigung beginnt die Arbeit erst richtig. Ressourcen (Zeit, Kraft, Geld) für den Prozess der eigenen Reflexion und für externe Begleitung sind einzuplanen. Transparenz im Prozessverlauf ist zu schaffen.
Empfehlung:
Mutmachende Beispiele und Erfahrungsberichte müssen in der EKvW weiter veröffentlicht werden. Ein Schwerpunkttag zum Thema „Kooperations- und Vereinigungsprozesse in der EkvW“ soll geplant werden. Auf der Basis der Abstimmung zwischen Gemeindeberatung und LKA soll eine Broschüre als Materialien für den Dienst mit Checkliste und Knackpunkten im Prozessgeschehen herausgegeben werden.
Weiteres Material:
„Zusammen rücken – zusammenrücken“ (Impulsreferat - pdf)
von: Claudia Enders
„Zusammen rücken – zusammenrücken“ (Impulsreferat -pdf)
„Vereinigung von Kirchengemeinden“
beide von: Henning Weihsbach-Wohlfahrt