Profilierung der Ortsgemeinden im regionalen Kontext
These:
Gemeinden, die regional zusammenarbeiten, haben gute Zukunftsaussichten.
Kommentar:
Gemeinden, die in der Region zusammenarbeiten, schärfen ihr eigenes Profil und profitieren von den Stärken der anderen Gemeinden. Ihre Angebote können sich besser an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und erreichen eine größere Ausstrahlungskraft in der Region, ohne die lokale Bindung zu verlieren. Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens, die Zeit zum Wachsen braucht.
Empfehlung:
Gemeinden sollten künftig lernen, in Ergänzung statt in Konkurrenz zu denken. Dazu ist eine Kultur des offenen und wertschätzenden Gesprächs hilfreich, um – kleinschrittig zunächst und mit Hilfe externer Moderation oder Beratung – gemeinsame Projekte zu initiieren und bei de Erstellung von Gemeindekonzeptionen Profil und Angebot der Nachbargemeinden mitzubedenken.
Dazu sollten die Kirchenkreise Beratungsangebote und Ressourcen zur Verfügung stellen sowie die Kommunikation zwischen leitenden Gemeindegremien unterstützen.
Weiteres Material:
„4K Hattingen – Ein Beispiel für Profilierung von Ortsgemeinden im regionalen Kontext“ (pdf)
von: Pfarrer Frank Großer
„Wertschätzende Erkundung. Erste Schritte zur Regionalisierung“ (Powerpoint-Präsentation - pdf)
von: Pfarrer Michael Westerhoff