Evangelische Kirche von Westfalen: Reformprozess Kirche mit Zukunft
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 Reformprozess der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Evangelische Kirche von Westfalen

AG 4

Priestertum aller Getauften – Pfarrberuf als Schlüsselberuf?

These:

Die Erfüllung des Auftrags der Kirche, das Evangelium zu verkündigen, bedarf der Vielfalt der Gaben und Berufe, der gegenseitigen Stärkung und des geschwisterlichen Miteinanders.

Kommentar:

Aus dieser These folgt die besondere Verantwortung unserer Kirche für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden.

Empfehlung:

1. Um dieses Miteinander zu stärken, soll ein Schwerpunkt des Pfarrdienstes darauf liegen, Menschen für die Mitarbeit in der Kirche zu gewinnen und sie darin zu unterstützen - Epheser 4,12.

2. Auf allen Ebenen unserer Landeskirche muss Planungssicherheit für die neben- und hauptamtlichen Mitarbeitenden (inklusive Pfarrerinnen und Pfarrer) hergestellt werden. Dazu dienen konzeptionsgebundene Stellenpläne einschließlich Finanzierung und Finanzmodellen. Zur Qualitätssicherung der Personalentwicklung soll eine FEA und eine kontinuierliche Fortbildung verpflichtend für alle kirchlichen Mitarbeitenden eingeführt werden.

3. Damit die Ehrenamtlichen zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben befähigt werden, bedarf es einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein ehrenamtliches Engagement in der Kirche.  Dazu sind eine transparente Informationskultur, eine klare Aufgabenbeschreibung und ein attraktives Aus- und Fortbildungsangebot erforderlich.

Weiteres Material:

„Priestertum aller Glaubenden und ordiniertes Amt in der Evangelischen Kirche von Westfalen“ (Impulsreferat- pdf)

von: Pfarrer Gerd Kerl

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Copyright:
© 2003-2008 Evangelische Kirche von Westfalen - Impressum
Seite geändert am 23.12.08, 15:34

 

 Zitat zum Reformprozess:
Wir fördern die weltweite Ökumene mit anderen Kirchen.
Weil alle Christinnen und Christen durch den Glauben verbunden sind, fördern wir die Einheit der Kirchen. Wir pflegen ökumenische Beziehungen zu anderen Kirchen und Konfessionen vor Ort und in aller Welt. Gemeinsam mit ihnen gehen wir offen und einladend auf Menschen anderer Länder, Kulturen und Religionen zu und engagieren uns mit ihnen für das Zusammenleben aller Menschen in Gerechtigkeit und Frieden.