Evangelische Kirche von Westfalen: Reformprozess Kirche mit Zukunft
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 Reformprozess der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Evangelische Kirche von Westfalen

AG 7

Hilfehandeln in der Welt – Diakonie

These:

Diakonie ist Lebens- und Wesensäußerung der Kirche unabhängig von der jeweiligen Rechtsgestalt. In der EKvW werden ihre gemeinsame Verantwortung und ihr gemeinsames Handeln politisch und operativ auf allen Ebenen verankert.

Kommentar:

Diakonie in den Formen verbandlicher oder gemeindlicher Arbeit trägt unterschiedliche Kleider, ohne dass dies den Familienzusammenhalt infrage stellt.

So wie eine Familie gelebte und fühlbare Identität, Rituale und Kommunikation braucht, übernimmt Diakonie mit ihren vielfältigen Einrichtungen und Diensten Verantwortung in Kirchengemeinden, in Diakonischen Werken, in Kirchenkreisen und bei freien Trägern. So wie bei einem „Putzplan“ in der Familie braucht es die gemeinsame Verantwortung für den Dienst an Menschen, die Vermittlung des Glaubens, die Intensivierung ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeit und Stärkung der Mitgliedschaft auch durch diakonisches Handeln.

Empfehlung:

Gelungener Familienzusammenhalt zeigt sich in gemeinsamen Diakonieprojekten. Diese sind zu fördern, um die diakonische Dimensionen kirchlichen Handelns und die kirchliche Dimension diakonischen Handelns in eine fruchtbare Beziehung zu bringen.

Weiteres Material:

„Nabelschau oder Chancen nutzen. Überlegungen aus diakonischer Sicht zum Hammer Reformtag“ (Powerpoint-Präsentation - pdf)

von: Anne Rabenschlag

„Hilfehandeln in der Welt – Diakonie“ (Erläuterungen zur These - pdf)

von: Pfarrer Günter Barenhoff

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Copyright:
© 2003-2008 Evangelische Kirche von Westfalen - Impressum
Seite geändert am 23.12.08, 15:34

 

 Zitat zum Reformprozess:
Wir fördern die weltweite Ökumene mit anderen Kirchen.
Weil alle Christinnen und Christen durch den Glauben verbunden sind, fördern wir die Einheit der Kirchen. Wir pflegen ökumenische Beziehungen zu anderen Kirchen und Konfessionen vor Ort und in aller Welt. Gemeinsam mit ihnen gehen wir offen und einladend auf Menschen anderer Länder, Kulturen und Religionen zu und engagieren uns mit ihnen für das Zusammenleben aller Menschen in Gerechtigkeit und Frieden.