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http://www.reformprozess.de/34.0.html

Seit Mai 2002 arbeiten 19 Frauen und Männer - Ehren und Hauptamtliche, kirchliche Mitarbeitende und Theologen und Theologinnen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – am Aufgabenbereich „Kirchenbild“.
Ziel: Ein Positionspapier zum Thema, das dann auf der Landessynode im November 2003 diskutiert werden kann. Inhalt: Eine biblisch orientierte und gleichzeitig öffenlichkeitswirksame Erklärung dessen, was die Evangelische Kirche von Westfalen ist und wofür sie einsteht.
Dabei sollen die Mitglieder der Projektgruppe die grundlegenden biblischen und reformatorischen Aussagen zum Wesen und Auftrag der Kirche sowie die vielfältigen und teils kontroversen Stellungnahmen der Gemeinden, Kirchenkreise, Ämter und Werke zur Reformvorlage berücksichtigen.
Zielgruppen des Positionspapiers sind sowohl kirchliche Insider wie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden als auch fragende und kritische Mitglieder und Nichtmitglieder der Kirche. Ein Spagat, der nicht leicht ist. „Wir müssen das, was wir glauben und was wir als den Auftrag unsrer Kirche ansehen, ansprechend und einfach ausdrücken, ohne schwierige oder unbequeme theologische Wahrheiten auszulassen“, umreißen die Mitglieder der Projektgruppe die schwierige Aufgabe.

Seit Mai 2002 schreiben die Frauen und Männer nun an dem Papier, das inzwischen fertig ist und auf der Landessynode öffentlich gemacht wird.
Aber es gibt auch nach Fertigstellung des Positionspapiers genug zu tun für die 19 Frauen und Männer. Bereits jetzt arbeiten zwei Untergruppen der Projektgruppe I an der Erfüllung zweier weiterer Synodenaufträge, die da lauten: je eine Ausarbeitung zum Thema Mitgliederorientierung und zum Verhältnis der Gemeindedienste und der gemeinsamen (funktionalen) Dienste. Beides Themen, die in der Stellungnahmen zur Reformvorlage sehr kontrovers diskutiert wurden. Die Ausarbeitungen werden voraussichtlich zur Landessynode 2004 veröffentlicht.
Des Weiteren haben sich die Projektgruppen-Mitglieder einem Kommentar zu dem Positionspapier zugewandt. Dort sollen auch konkrete Ergebnisse der anderen Projektgruppen einfließen. Dort wolle es konzeptionelle Anregungen zur Weiterarbeit geben. Zusätzlich soll eine Handreichung für Gemeinden geben. Thema: Gemeindekonzeptionen.
Alles in allem klingt das nach sehr viel Arbeit. Ist es auch. Aber die Mitglieder betonen auch einen anderen Aspekt: „Wir haben viel Spaß an dieser Arbeit.“
"Kirche fragt nach" - Zwischenbilanz 2
"Kirche fragt nach" - Zwischenbilanz 1
Projektstart "Kirche fragt nach"
Neuer Geschäftsführer der Projektgruppe I
Mitgliederbefragung mit dem Arbeitstitel "Kirche nahe bei den Menschen (jetzt: Kirche fragt nach)
Gemeindekonzeption (Zwischenbericht)
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© 2003-2008 Evangelische Kirche von Westfalen.
Alle Texte, falls nicht anders angegeben: Gesine Lübbers
Seite geändert am 23.12.08, 15:34