Evangelische Kirche von Westfalen: Reformprozess Kirche mit Zukunft
Hauptmenü:
Suchbegriff eingeben: Suchen
 Erfahren Sie mehr über den Reformprozess innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Logo Kirche im Aufbruch
 Reformprozess der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Evangelische Kirche von Westfalen

Wiederholung erwünscht

Das war Kirche mit Zukunft „zum anhören, ansehen und anfassen“. Die Nacht der offenen Kirchen an Pfingsten 2004 war ein voller Erfolg. Und nicht nur für die rund 44.500 Besucherinnen und Besucher die von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag unterwegs waren und denen jede Menge geboten wurde, sondern auch für die 330 Gemeinden, die sich beteiligt haben. Kein Wunder also, dass die Resonanz positiv ist und sich über 90 Prozent der Gemeinden eine Wiederholung dieser westfalenweiten Aktion wünschen. Das ergab eine repräsentative Umfrage zur Auswertung der Nacht, deren Ergebnisse in diesen Tagen den Superintendentinnen und Superintendenten vorgestellt werden.

330, also mehr als die Hälfte der 623 Gemeinden in der EKvW, hatten am Pfingstsonntag bis Mitternacht und auch darüber hinaus ihre Türen weit geöffnet. Sie luden ein zu einer Vielfalt aus geistlichen, kulturellen, kulinarischen, besinnlichen oder mitreißenden Programmangeboten. 97 Prozent der Besucher fanden dies „gut oder sehr gut“, drei Prozent machten Einschränkungen. Doch keine Gemeinde berichtete von rein negativen Reaktionen. Entsprechend groß sind Wunsch und Bereitschaft zur Wiederholung: 93 Prozent der befragten Gemeinden wollen wieder eine Kirchennacht, 86 Prozent erklärten ihre uneingeschränkte Bereitschaft zu einer erneuten Teilnahme.

Von den 134 Besuchern, die im Schnitt in jede Kirche kamen, blieben mehr als ein Drittel für die ganze Dauer der meist viereinhalbstündigen Veranstaltungen. Der Anteil der „vertrauten Gesichter“ lag bei 73 Prozent. Rund ein Viertel der Gäste waren also Menschen, die sonst selten oder nie zu kirchlichen Veranstaltungen kommen.

Die Altersstruktur war gemischt: Mit 37 Prozent waren die 40- bis 59-Jährigen die größte Gruppe, gefolgt von den über 60-Jährigen (27 Prozent). 24 Prozent waren zwischen 20 und 39, zwölf Prozent unter 20 Jahren. Dabei ist allerdings unberücksichtigt, dass viele Gemeinden zu Beginn ihres Programms gezielt Angebote für Kinder und Eltern machten, während sich die Angebote am späteren Abend vor allem an Erwachsene richteten.

Fast alle Gemeinden (87 Prozent) fanden mühelos ehrenamtlich Mitarbeitende für das Projekt.

Bei der Nachbereitung war sich die Projektgruppe um Oberkirchenrätin Doris Damke einig, dass eine westfalenweite Wiederholung auf jeden Fall anzustreben sei.  Diese Aktion habe neben der grandiosen Außenwirkung vor allem auch zur Stärkung des „Wir-Gefühls“ beigetragen. Und das sei ja auch mit dem Reformprozess beabsichtigt.

An Pfingsten frühestens in zwei, vielleicht auch in drei oder vier Jahren, könnte es wieder eine Nacht der offenen Kirchen geben. Auch für die ganze Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) – dort gibt es entsprechende Vorüberlegungen – hat die westfälische Aktion Vorbildcharakter.

Die komplette Auswertung gibt´s hier zum Nachlesen (pdf-Datei)

Seitenanfang - Druckansicht
Copyright:
© 2003-2008 Evangelische Kirche von Westfalen - Impressum
Seite geändert am 23.12.08, 15:34

 

 Zitat zum Reformprozess:
Es geht mir nicht um die Kirche. Es geht mir um uns Menschen und um unsere Welt. Denn wir brauchen die mutigen Bilder und Visionen der Bibel, die Kraft der Lieder und Melodien, die heitere Gelassenheit, die aus dem Glauben erwachsen kann. Deshalb liegt sie mir am Herzen, die Zukunft unserer Kirche.“
Antje Rösener
PG II