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http://www.reformprozess.de/615.0.html

„Mit Kindern neu anfangen“ – das landeskirchliche Projekt trifft offensichtlich den Nerv der Gemeinden. Rund 70 Gemeinden nehmen bereits teil. Tendenz steigend.
Worum es geht? Die Weitergabe des Glaubens an die nächste Generation ist eine der besonderen Aufgaben der Kirche. Und das will das Projekt fördern, indem es die Gemeinden und Einrichtungen bei der Weitergabe des Glaubens an Kinder unterstützt. Mit einem bewusst volkskirchlichen Ansatz, der in den ersten Lebensmonaten jedes Kindes beginnt und von der Taufe bis zur Einschulung der Kinder reicht.
Dafür hat die die Landeskirche ein Starterpaket geschnürt, in dem alle wichtigen Materialien wie Taufkerze, Taufbriefe aber auch jede Menge Informationen enthalten sind. Sie sollen die Gemeinden anregen, ihre eigenen Wege mit Kindern anzufangen. „Es gibt Gemeinden, die sich mit dem Projekt sehr stark auf das Umfeld der Taufe und die Taufverantwortung der Kirche konzentrieren, andere nehmen den Projekttitel „mit Kindern neu anfangen“ in den Mittelpunkt ihrer Arbeit“, erzählt Pfarrer Thorsten Christian Hansen vom Projektbüro im Pädagogischen Institut. In jedem Fall geht es aber um die religiöse Sozialisation der Kinder.
50 Euro kostet das Starterpaket mit allen erschienenen Materialien. In diesem Preis sind auch die Kosten für den Versand von regelmäßigen Informationen und weiteren Materialien enthalten. Einmal im Jahr werden die beteiligten Gemeinden zu einem Treffen mit thematischen Impulsen und kollegialer Beratung nach Haus Villigst eingeladen.
Darüber hinaus gibt es einen Newsletter, der die Vernetzung der Projekt-Beteiligten unterstützen soll. Denn der Austausch über Erfahrungen und Ideen ist gewünscht. Das ist auch das Ziel der verschiedenen Projekttage, die immer wieder stattfinden.
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© 2003-2008 Evangelische Kirche von Westfalen.
Alle Texte, falls nicht anders angegeben: Gesine Lübbers
Seite geändert am 23.12.08, 15:34