Diejenigen, die an der Infoveranstaltung teilgenommen haben, waren begeistert. Gerd Kerl: „Wir haben durchweg ein positives Feedback bekommen.“
Drei Hauptfragen, so Kerl, seien:
1. Was ist der Unterschied zu Supervision, kollegialer Beratung oder Coaching?
Gerd Kerl: „Der einzige Unterschied ist, dass dieses Gespräch in der Hierarchie stattfindet. Es ist ein Gespräch zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem."
2. Was ist, wenn ein Vorgesetzter so viele Mitarbeiter hat, dass er oder sie die Gespräche gar nicht schaffen können?
Gerd Kerl: „Dann bedarf es eines guten Delegationsverfahrens oder man muss den Turnus der Gespräche verlängern.“
3. Was ist mit den Ehrenamtlichen?
Gerd Kerl: „Das muss noch geklärt werden. Der Bedarf ist auch bei den Ehrenamtlichen da.“ In diesem Zusammenhang verweist der Institutsleiter auf den die Gemeindekonzeptionen, die derzeit in der Projektgruppe I erarbeitet werden.
Besondere Herausforderung
Als besondere Herausforderung stellte sich beim Kursus in Villigst die Zielvereinbarung zum Schluss des Gespräches heraus. „Hier besteht noch Fortbildungsbedarf, damit es eine echte Zielvereinbarung wird und nicht nur eine gute Absichtserklärung“, ist sich Gerd Kerl sicher. Eine weitere Herausforderung sind die Fragen rund um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen – die Geschlechter verhalten sich eben doch ganz unterschiedlich in solchen Gesprächen.