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Seit August bekommen die haupt-, neben- und ehrenamtlich Mitarbeitenden des Gestaltungsraums 5 (Hamm-Unna) regelmäßig elektronische Post. Ein Newsletter informiert sie über aktuelle Entwicklungen, Ereignisse und Veranstaltungen – über die Kirchenkreisgrenzen hinaus. „Den Anstoß gab die Tatsache, dass beide Öffentlichkeitsreferate auf das Redaktionssystem Typo3 umgestellt haben“, erzählt Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit und politische Diakonie des Kirchenkreises Hamm.
Im Kirchenkreis Unna gab es zu dieser Zeit schon einen sehr erfolgreichen Newsletter, der am 5.12.2006 ein gedrucktes Infoblatt ablöste. „Dieses Infoblatt wurde immer auf den Pfarrkonventen verteilt, was zur Folge hatte, dass auf den Sitzungen auch geblättert wurde“, erzählt Pfarrerin Gudrun Mawick vom Öffentlichkeitsreferat Unna. Der eigentliche Nachteil der gedruckten Ausgabe war aber ein anderer: Es informierte nur die Pfarrerinnen und Pfarrer, Presbyterinnen und Presbyter beispielsweise blieben außen vor.
Das ist beim Gestaltungsraum-Newsletter jetzt anders: Er informiert alle, die Aufgaben in der Kirche übernommen haben. Das elektronische „Infoblatt“ ist sehr serviceorientiert und folgte einem immer gleichen Aufbau: Unter der Rubrik Kirchenkreise gibt es ein Editorial der Superintendentin oder des Superintendenten, Personalien, Termine und Nachrichten. Dann folgen die Rubriken Diakonie, Landeskirche und Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Bei Bedarf erscheinen weitere Rubriken wie Kulturhauptstadt 2010, Material oder beispielsweise Tipps für Weihnachtsgeschenke.
„Der Informationsfluss kann im Grunde genommen nicht breit genug sein. Deswegen ist es gut, dass die Menschen wissen, was in der Nachbarschaft passiert“, ist Gudrun Mawick überzeugt vom gemeinsamen Angebot und Tilman Walther-Sollich ergänzt: „Der Blick über den Tellerrand ist auf der Leitungsebene gewollt.“
Die beiden Öffentlichkeitsarbeitsmenschen wechseln sich bei der Erstellung des Newsletters ab. „Das klappt reibungslos“, so Walther-Sollich. Im Vorfeld einer neuer Ausgabe werden die Referate und Fachbereiche angemailt und gefragt, ob es Beiträge gibt. Alles wird gesammelt und dann für den Newsletter aufbereitet.
„Natürlich gibt es schon lange eine enge Zusammenarbeit der beiden Kirchenkreise – aber eher punktuelle auf Veranstaltungen bezogen“, so Walther-Sollich. „Eine derartig regelmäßige Zusammenarbeit ist neu. Da geht die Öffentlichkeitsarbeit voran.“
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Alle Texte, falls nicht anders angegeben: Gesine Lübbers
Seite geändert am 23.12.08, 15:34