Als ein echter „Renner“ erwies sich die Reformvorlage „Kirche mit Zukunft“ beim 30. Evangelischen Kirchentag in Hannover. Auf dem Markt der Möglichkeiten wurde am Freitagmorgen im Rahmen des „Netzwerkes Gemeinde und funktionale Dienste“ der westfälische Reformprozess vorgestellt.
Ansprechpartner für interessierte Kirchentagsbesucherinnen und -besucher war Matthias Dargel, der für „Lischke Consulting“ den westfälischen Reformprozess seit Jahren begleitet. Der Vorsitzende des Prozesslenkungsausschusses Peter Burkowski konnte leider nicht kommen.
„Natürlich gibt es viele Sammler auf so einem Kirchentag, die unsere Broschüren einfach nur einstecken“, weiß Dargel, „aber es kamen auch viele interessierte Menschen, die sich nach dem Reformprozess erkundigt haben.“ Vor allem Westfalen und Rheinländer suchten das Gespräch. Dabei herrschten vor allem Interesse und konkrete Fragen vor. Von Frust über Einsparungen oder über den Prozess allgemein konnte Dargel nicht berichten.
Auch Menschen aus anderen Landeskirchen waren neugierig: „Wie macht ihr das denn in Westfalen mit Eurer Reform?“, wollten sie wissen. Und auch sie steckten die Reformvorlage ein – zum Nachlesen.